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Wie kön­nen wir die Lächer­lich­keit der Clowns­welt ent­lar­ven? 

Es geht ganz ein­fach. 

Wir müs­sen der Clowns­welt näm­lich kei­ne eige­ne, gran­dio­se Visi­on einer neu­en und bes­se­ren Welt ent­ge­gen­hal­ten. Wir müs­sen uns nichts aus­den­ken. 

Wir müs­sen nur mit den Zei­ge­fin­gern der jeweils bei­den Hän­de dar­auf deuten.

Wer Augen hat, der sieht. 

Ein Fin­ger zeigt auf die Clownswelt.

Der ande­re Fin­ger zeigt auf die nor­ma­le Welt. Das sagt alles. 

Schau hin. Was siehst Du? 

Der Alb­traum in dem wir gera­de ein­ge­schlos­sen wer­den und die sadis­ti­sche Main­stream-Macht­de­mons­tra­ti­on, in der man für ein fal­sches Wort, einen fal­schen Klick, eine fal­sche Mei­nung, einen fal­schen Link, eine fal­sche Par­tei, und einen fal­schen Kon­takt, ver­hört, abge­straft, gecan­celt, beschämt, oder sogar kör­per­lich ange­grif­fen wird, das ist für die Clowns die schö­ne, neue Welt. 

Sie fei­ern das. Für sie ist das fort­schritt­lich. 

Mach Dir klar: Der kaf­ka­es­ke Irr­sinn der um Dich her­um tobt, exis­tiert nicht des­we­gen, weil die Wer­te, die Ethik, die Welt­an­schau­ung und die nor­ma­le Lebens­wei­se unse­rer Eltern, Groß­el­tern, Urgroß­el­tern und Ahnen bis heu­te fort­be­steht.  

Die Clowns­welt ist nicht von den, als ewig gest­rig, Dif­fa­mier­ten, son­dern von den Fort­schritt­li­chen erschaf­fen wor­den. 

Der Irr­sinn um Dich her­um ist kei­ne kon­ser­va­ti­ve, son­dern ein pro­gres­si­ve Welt. 

Wir leben nicht in einem Fort­set­zungs­ro­man der guten, alten Zeit. 

Wir sind Figu­ren der schö­nen, neu­en Welt.   

Dies ist der Irr­sinn des wir-schaf­fen-das-Yes-We-can-Moder­nis­mus. 

Aus Angst, allein gegen die Wucht der ver­öf­fent­lich­ten Mei­nung zu ste­hen, haben sich zu vie­le ver­steckt. 

Jemand wie ich hat es da leich­ter. 

Denn ich bin dar­an gewöhnt auf der Abschuss­lis­te der Clowns­welt zu ste­hen. 

Ich weiß seit ein paar Jah­ren schon, wie es sich anfühlt, mit der Clowns­keu­le aus der Mit­te der Gesell­schaft ver­trie­ben zu wer­den. 

Ich habe drei Sor­ten Clowns erlebt: 

Die Clowns, die uns mit ihrer Keu­le auf den Schä­del schla­gen. 

Dann die­je­ni­gen, die den ande­ren Clowns kei­fend Applaus spen­den. 

Und schließ­lich das Heer der stil­len Clowns, die durch ihr Schwei­gen die irre Clowns­welt erst ermög­li­chen. 

Alle Clowns geben vor zu hel­fen, Leben zu ret­ten, Opfer zu schüt­zen und im Namen des Guten und der Gerech­tig­keit ihre Keu­len zu schwingen:

Halt’s Maul, nor­ma­le Welt! Nie wie­der Nor­ma­li­tät.“ 

Aber ich habe auch erfah­ren: Die ver­öf­fent­lich­te Mei­nung ist längst nicht immer die öffent­li­che Mei­nung.   

Es gibt ein sinn­vol­les Leben in der inne­ren Emi­gra­ti­on. 

Ich selbst lebe im Refu­gi­um einer hei­len Welt. 

Es gibt ein hei­li­ges Leben als Exi­lant und die Wider­stands­nes­ter gra­ben unter dem Main­stream hin­durch längst Tun­nel zuein­an­der in denen sie die Man­tren der Unver­söhn­lich­keit sin­gen: Man darf sich nie gemein machen mit den Gemein­hei­ten. 

Es waren spi­ri­tu­ell nicht die schlech­tes­ten Zei­ten, als die Urchris­ten sich heim­lich in Höh­len tra­fen. Aben­teu­er­li­che Zei­ten, gefähr­li­che sogar, aber ein Segen für das gro­ße Wel­ten­herz und die Gemein­schaft der Hei­li­gen.  

Von den Urchris­ten kön­nen wir ler­nen, dass man das Spiel von Zucker­brot und Peit­sche nie­mals mit­spie­len darf. 

Man braucht statt­des­sen einen fes­ten inne­ren Glau­ben, eine star­ke mensch­li­che Gemein­schaft und so kla­re, wie lie­be­vol­le Füh­rung. 

Dann ist man vor der Zucker­brot-Peit­schen-Mani­pu­la­ti­on sicher. Sie hört sich unge­fähr so an:

Wenn Du nicht modern und hipp und fort­schritt­lich bist und wenn Du nicht an die Gefah­ren glaubst, an die alle glau­ben sol­len und wenn Du nicht für unse­re poli­tisch, kor­rek­te Lebens­wei­se stimmst, dann stel­len wir Dich in DIE Ecke. 

Das willst Du doch nicht? Komm mit uns allen dahin, wo es so schön bunt und neu und woke ist und wo der Smoot­hie steht. 

Du willst doch nicht in DIE Ecke, oder? Nie­mand will in DIE Ecke! 

Da ist es dun­kel, es stinkt und vor allem: Du stehst allein. Aus­ge­sto­ßen. 

Also mach bei uns mit. Dazu musst Du Dich nur regel­mä­ßig von DENEN distan­zie­ren und Dich immer wie­der zu UNS beken­nen. 

Dann gehörst Du dazu. Zu den Guten, den Bun­ten, den Glo­ba­len, den Lebens­schüt­zern, den Gerech­ten und den Gesun­den!“  

Ab in DIE Ecke“ ist ein Herr­schafts­in­stru­ment des sanf­ten Tota­li­ta­ris­mus zur Steue­rung von Debat­ten. 

Was sie Dir nicht sagen: „Wir wer­den alles aus­tau­schen. Von der nor­ma­len Welt in die Clowns­welt.“ 

Und sie­he da: Der gro­ße Aus­tausch ist schon pas­siert: Schau, so sieht die hip­pe Clowns­welt hin­ter der Mas­ke aus, die gegen die nor­ma­le Welt aus­ge­tauscht wurde:

Mut­ter Erde lei­det an Glo­ba­lis­mus, unser Staat kapi­tu­liert vor grenz­über­schrei­ten­der Clan-Kri­mi­na­li­tät, inter­na­tio­na­ler Ter­ro­ris­mus schlägt in Dis­ko­the­ken, in Kir­chen oder mit­ten auf der Stra­ße zu. Zer­trüm­mer­te Wer­te, die jeden Tag neu ver­han­delt wer­den müs­sen und letzt­lich von denen bestimmt wer­den, die das Mes­ser schnel­ler zücken und mehr publi­zis­ti­sche Macht haben, kaput­te Fami­li­en, in denen Kin­der gegen ihre Oma auf­ge­hetzt wer­den und sie als „Umwelt­sau“ ver­schmä­hen, Ero­si­on von Ur‑, und Gott­ver­trau­en und hys­te­ri­sche Dra­ma­ti­sie­rung natür­li­cher Schick­sals­schlä­ge wie Krank­hei­ten und Tod, Gen­der-Stern­chen-Trans-Gaga-Hys­te­rie, Grund­recht­ent­zug, Can­cel-Cul­tu­re, Deplat­forming, Ehren­mor­de, Kin­der­ehen, Cli­to­ris-Ver­stüm­me­lung, Dro­gen­krieg, Schwu­len­ver­fol­gung, impor­tier­ter Anti­se­mi­tis­mus, der Anschlag auf Buch­händ­ler, die das machen, was man in der nor­ma­len Welt macht: Sie ver­kau­fen Bücher aus allen Him­mels­rich­tun­gen und reden mit allen Men­schen, die etwas zu sagen haben.  

Wenn sich aber ange­sichts die­ser Bos­hei­ten, Gewalt­an­wen­dung, Ver­dre­hun­gen, aggres­si­ven Igno­ranz und Aus­gren­zung, irgend­wann unser gesun­der Men­schen­ver­stand ganz natür­lich in einen hei­li­gen Zorn ver­wan­delt und wir uns zor­nig aber fried­lich, in Wor­ten Luft ver­schaf­fen, kommt die sadis­ti­sche Krö­nung: 

Die­ser hei­li­ge Zorn wird nun zu „Hate*Speach“ umbe­nannt, zen­siert, denun­ziert und gesetz­lich ver­folgt. 

Es fühlt sich an wie ersti­cken. Wut ist ein mensch­li­ches Gefühl. Men­schen dür­fen wüten­de Gefüh­le füh­len, den­ken und sagen. 

Und der hei­li­ge Zorn gehört seit jeher zum see­lisch-geis­ti­gen Not­wehr­sys­tem des Men­schen dazu, wenn sei­ne Frei­heit und Wür­de bedroht wer­den. 

Hei­li­ger Zorn ist nicht Hass* & Het­ze*.  Zorn und Hass und Sar­kas­mus sind Gefüh­le, die man nicht unter­drü­cken darf und nicht ver­bie­ten kann. Das erst gebiert Mons­ter! 

Sar­kas­mus ist, wenn Dich jemand zu Boden wirft und Dir sei­nen Stie­fel ins Gesicht drückt und DU sagst: „Ich hof­fe Du stehst bequem.“ Zynis­mus ist, wenn in der sel­ben Situa­ti­on, der ANDERE sagt: „Na, liegst Du bequem?“ 

Pro­vo­ka­ti­on und Sar­kas­mus ist die letz­te fried­li­che Wort­mel­dung der Hilf­lo­sen und Macht­lo­sen. Schein­hei­lig­keit und Zynis­mus ist die sadis­ti­sche Spra­che der Mäch­ti­gen. 

Sei wach! Dif­fe­ren­zie­re! 

Bemerkt es denn nie­mand? Die Saat des Bösen ist nicht in den Gär­ten der Kon­ser­va­ti­ven und so genann­ten ewig Gest­ri­gen auf­ge­gan­gen, son­dern in den Zukunfts-Labo­ren der Fort­schritt­li­chen, den pro­gres­si­ven Par­tei­zen­tra­len der Welt­ver­bes­se­rer und den Redak­ti­ons­bü­ros der Mei­nungs­ma­cher, die ihren Lesern nicht mehr Infor­ma­tio­nen ver­kau­fen, son­dern das betreu­te Leben über­stül­pen. 

Nicht die Pull­over stri­cken­de Frau im Schau­kel­stuhl und die Bier trin­ken­den Män­ner an Stamm­ti­schen haben die­se Höl­len­feu­er rings um uns her­um ange­zün­det. 

Nicht die gute, alte Zeit ist Schuld. 

Nicht das Nor­ma­le hat das Absur­de her­auf­be­schwo­ren. Absur­di­stan ist die Haupt­stadt der Clowns­welt. 

Die ganz nor­ma­len Unge­rech­tig­kei­ten, die wir alle irgend­wie ler­nen müs­sen zu erdul­den und die das Leben irgend­wann von selbst glät­tet, sind nicht das Pro­blem. 

Die Selbst­ge­rech­ten aber, die von GEZ-finan­zier­ten BRD-Pau­sen­clowns mit ihren mili­tan­ten Gesell­schafts­phan­tas­men ver­sorgt wer­den und die in der Nacht nicht nur wie­der Fens­ter­schei­ben von Buch­lä­den ein­wer­fen — nun: Die sind das Pro­blem. Und zwar ein mas­si­ves. Ein gefähr­li­ches. Für uns alle. 

Vie­le von uns spü­ren jetzt zum ers­ten Mal, was poli­tisch unkor­rek­te Men­schen, Anders­den­ken­de und ganz Nor­ma­le schon seit Jahr­zehn­ten wuss­ten: Dass es uns jetzt an und unter die Haut gehen soll. 

Die Clowns­welt macht nicht vor unse­rer Haus­tür halt. 

Sie will uns nicht nur die Clowns­mas­ke von außen ans Gesicht pres­sen, sie will in unse­re vier Wän­de, an unse­ren Kör­per, unter unse­re Haut. 

Die Clowns­welt will uns in ihre Maschi­ne ein­ver­lei­ben. 

Wer jetzt nicht fest in Gott ruht, wer jetzt nicht tief im kos­mi­schen Herz der Lie­be wohnt, wer jetzt nicht sei­ne geis­ti­ge Hei­mat in Guru-Sangha-Dhar­ma hat, wer jetzt kei­ne tra­di­tio­nell ver­wur­zel­te, rea­le eige­ne Iden­ti­tät hat, wer jetzt kein frei­er Wald­gän­ger ist, der hat es schwer der Clowns­welt zu ent­kom­men. 

Die Clowns­welt ist eine Maschi­ne. 

Die Clowns­welt ist der „Mega-Tech­ni­sche Pha­rao“ (Jochen Kirch­hoff). 

Die Clowns­welt ist die Tita­nic. (Ernst Jünger)

Die Clowns­welt ist der Chris­tus­mord und Orgas­mus­feind­lich­keit. (Wil­helm Reich)

Die Clowns­welt ist Mur­der of Eros. (Marc Gaffni)

Die Clowns­welt ist 1984. (Georg Orwell) 

Die Clowns­welt ist die schö­ne, neue Welt. (Aldous Huxley)

Die Clowns­welt ist im Kern Gott­lo­sig­keit. 

Gott­lo­sig­keit ist Lieb­lo­sig­keit. 

Und wo die güti­ge Gna­de der Got­tes­lie­be fehlt, greift die gif­ti­ge Gna­den­lo­sig­keit der Welt­ver­bes­se­rer nach der Macht. 

Der Welt­ver­bes­se­rer schafft die Höl­le auf Erden. 

Nicht der bedin­gungs­lo­se Glau­be an Gott und die Erhal­tung, Bewah­rung, Hege und Pfle­ge sei­ner Schöp­fung hat uns so in die Enge getrie­ben, son­dern der blin­de Glau­be an den unauf­halt­sa­men Fort­schritt und die unge­zü­gel­te Modernisierung.

Nicht die Dank­bar­keit für das Wah­re, Gute und Schö­ne der Schöp­fung, son­dern das Behar­ren dar­auf, dass die Welt schlecht ist und bes­ser gemacht wer­den muss, hat uns tief in Opfer, Täter und Ret­ter gespal­ten. 

Nicht die demü­ti­ge Nie­der­wer­fung vor dem Aller­hei­ligs­ten hat uns so unfrei gemacht, son­dern der Knie­fall vor der poli­ti­schen Kor­rekt­heit. 

Und auf den Knien über­rollt uns nun die Un-Kul­tur. 

Wer Gewalt­ver­herr­li­chung, Hyper­se­xua­li­sie­rung und Macho-Prah­le­rei in der Kul­tur beklagt, wird schwer­lich die­je­ni­gen ver­ur­tei­len kön­nen, die alte Volks­lie­der und unter­halt­sa­me Schla­ger hören. 

Es war nicht der deut­sche Lie­der­abend oder das Man­tren­kon­zert, die aus einer einst gemüt­li­chen und fried­lie­ben­den Musik­sze­ne eine gewalt­be­rei­te Hate & Shame Un-Kul­tur gemacht hat. 

Wie kön­nen wir nun aber die Lächer­lich­keit der Clowns­welt ent­lar­ven? 

Ich sag­te es: Es geht ganz ein­fach. 

Wir müs­sen der Clowns­welt kei­ne eige­ne, gran­dio­se Visi­on einer neu­en und bes­se­ren Welt ent­ge­gen­hal­ten. Wir müs­sen uns nichts aus­den­ken. 

Ganz im Gegen­teil. Hier ist die Stra­te­gie: 

Um die Lächer­lich­keit der Clowns­welt zu demas­kie­ren, müs­sen wir nichts wei­ter tun, als sie mit der offen­sicht­li­chen Vita­li­tät des Nor­ma­len zu kon­fron­tie­ren. 

Die Clowns­welt fürch­tet weder die Kon­kur­renz fort­schritt­li­che­rer Zukunfts-Visio­nen, noch hat sie Angst vor irgend­wel­chen dys­to­p­hi­schen Schre­ckens-Sze­na­ri­en. 

Im Gegen­teil: Mit hys­te­ri­schen Schre­ckens-Sze­ne­rien will sie uns in Panik ver­set­zen (Gre­ta: „i want you to panic“) um uns dann mit abs­trak­ten Zukunfts-Visio­nen zu ret­ten (Anna­le­na: „einer Ära des Fortschritts“).

Nein, die Clowns­welt hat kei­ne Angst vor schreck­li­chen Bil­dern oder vor einer Kon­kur­renz, die noch eine ver­meint­lich moder­ne­re Zukunft ver­spricht als sie es selbst tut. 

Die Clowns­welt ist immer da, wo die leben­dig, wesen­haf­te Nor­ma­li­tät hys­te­ri­siert und der abs­trak­te Irr­sinn instal­liert wird. 

Die Clowns­welt hat nur irre Schiss vor den authen­ti­schen Bil­dern und Erzäh­lun­gen aus der nor­ma­len Welt. 

Die Clowns­welt fürch­tet die orga­nisch gewach­se­ne und wesen­haft gewor­de­ne Welt, die Gott auch durch unse­ren Ahnen und Urah­nen erschuf und die sich orga­nisch wei­ter­ent­wi­ckelt. 

Die Clowns­welt hat Schiss vor unse­rem Gedächt­nis, den alten Foto­al­ben, der Volks-Cloud und vor allem vor dem authen­ti­schen All­tags­le­ben der nor­ma­len Leute.

Dies hier sind ein paar Bil­der und weni­ge Erzäh­lun­gen, die von der Clowns­welt zu Fik­tio­nen erklärt und als rück­wärts­ge­wandt dis­kri­mi­niert wer­den: 

Män­ner, die Frau­en in einer Kir­che und vor Gott heiraten,

Jungs, die ganz selbst­ver­ständ­lich mit Autos und Mäd­chen, die ein­fach mit Pup­pen spie­len dür­fen, 

Fami­li­en, die im eige­nen Gar­ten ent­spannt gril­len, 

Kum­pel, die in der Knei­pe am tra­di­tio­nel­len Stamm­tisch laut das Leben fei­ern und hier (ver­bor­gen im Rauch von Pfei­fen und Ziga­ret­ten) die kleins­te Wider­stands­zel­le gegen die staat­li­che Bevor­mun­dung und blin­de Wis­sen­schafts­gläu­big­keit bil­den, 

die alte Kräu­ter­frau, die immer schon wuss­te, dass gegen jede Not und für jeden Trost ein Pflänz­lein gewach­sen ist. 

Die zügi­ge Fahrt mit dem Cabrio bei schö­nem Wet­ter — aus Freu­de am Fah­ren, 

Schul­ter an Schul­ter am offe­nen Feu­er sit­zen, Volks­lie­der und Man­tren sin­gen, rie­si­ge Sankt Mar­tins­feu­er mit dem Hei­li­gen Mar­tin und dem tra­di­tio­nel­len Knecht Ruprecht zele­brie­ren, eine scha­ma­ni­sche Nacht, 

still in der Medi­ta­ti­on ruhen, auf Selb­st­op­ti­mie­rung ver­zich­ten und das Kar­ma wal­ten las­sen und im Her­zen füh­len: Die lie­ben­de Intel­li­genz des Uni­ver­sums gibt und nimmt nach ihrem Wil­len, 

Män­ner, die stark und lie­be­voll in der Sexua­li­tät domi­nie­ren, Frau­en, die sich hin­ge­bungs­voll öff­nen las­sen, 

im ver­trau­ten Kreis mit den eige­nen Leu­ten unkor­rek­te Wit­ze erzäh­len, frei und ohne Gelän­der den­ken, jen­seits des Mei­nungs-Kor­ri­dors argu­men­tie­ren, und am lau­tes­ten über sei­ne eige­ne Dumm­heit lachen, 

Sati­re, die alles darf, das befrei­en­de Lachen über alles und jeden, 

klar sei­ne abwei­chen­de Mei­nung aus­spre­chen dür­fen, 

eine men­schen­ge­mä­ße, ganz­heit­lich, evo­lu­tio­nä­re Ent­wick­lung, in der alles zu sei­ner Zeit kom­men und gehen darf, 

Frau­en Kom­pli­men­te für ihre Figur machen, Män­ner ehren weil sie Män­ner sind, 

mit Grip­pe, hohem Fie­ber und Kin­der­krank­hei­ten tage­lang und auch mal ein paar Wochen im Bett lie­gen, von der Mut­ter Waden­wi­ckel bekom­men, ver­wöhnt wer­den, sich nicht vor­stel­len kön­nen je wie­der gesund zu wer­den, sich lan­ge noch gerä­dert füh­len und es trotz allem als ganz nor­mal und sinn­voll emp­fin­den und vor allem gestärkt dar­aus her­vor­ge­hen, 

Krank­hei­ten und den Tod als natür­li­chen Teil des Lebens wahr­neh­men und wis­sen, dass der Sen­sen­mann von Herbst bis Früh­jahr durchs Land zieht und immer schon die­je­ni­gen mit sich nahm, deren Stünd­lein geschla­gen hat, 

mit dem Tod leben. Das Unan­nehm­ba­re­re anneh­men. 

Ein­fach nor­mal trau­ern kön­nen und ver­letzt und schlecht gelaunt sein dür­fen und wei­nen, weil man manch­mal nicht mehr mag.

Und wenn das Leben sich ein­fach auch mal völ­lig unge­recht anfühlt und gemein ist, dann und wann Trost bei einer Fla­sche Wein fin­den, um am nächs­ten Mor­gen wie­der den Kin­dern die Bro­te zu schmie­ren, 

wis­sen­schaft­li­che Dis­kur­se, die davon pro­fi­tie­ren, dass alle diver­gie­ren­de Per­spek­ti­ven ange­hört wer­den und man so zur höchs­ten Sicht gelangt, 

Schwu­le und Les­ben, die immer etwas beson­de­res sind, die anders und selbst­be­wusst eine avant­gar­dis­ti­sche Lebens­wei­se feiern,

Aus­län­der, die man höf­lich und zuvor­kom­mend wie will­kom­me­ne Gäs­te behan­delt und die sich auch so beneh­men, 

einen woh­li­ger Schau­er füh­len, wenn die eige­ne Natio­nal­hym­ne beim Län­der­spiel im Bier­gar­ten erklingt, Stolz sein auf unser Grund­ge­setz und unse­re frei­heit­li­chen Grund­rech­te und alle ande­ren Natio­nen und Völ­ker respek­tie­ren, 

das Gefühl, dass die natio­na­le Iden­ti­tät Teil der eige­nen Iden­ti­tät ist, die sich orga­nisch ent­wi­ckelt und bei aller Ver­än­de­rung doch wesen­haft sie selbst bleibt, 

die Gast­freund­schaft ande­rer Völ­ker und Län­der genie­ßen, 

sich ver­traut und hei­misch im Eige­nen füh­len und das Ande­re und Frem­de span­nend finden,

 när­ri­sche Kar­ne­vals­um­zü­ge als India­ner, Chi­ne­se und in einer ver­kehr­ten Welt, in der Män­ner sich mit einem Rock und Frau­en mit einem Bart ver­klei­den, 

eine Schu­le, in der das Wort des Leh­rers noch etwas gilt, die gelieb­te Auto­ri­tät respek­tiert wird und die Hier­ar­chie zum Wachs­tum ein­lädt, 

Poli­zis­ten, die noch ech­te Ver­bre­cher jagen, die aber unser Freund und Hel­fer sind, Sol­da­ten, die unse­re Gren­ze sichern und uns schützen,

Kin­der, die man ger­ne um sich hat, weil sie sich beneh­men kön­nen und höf­lich sind, 

eine authen­ti­sche, ganz intui­ti­ve Leit­kul­tur zu der auch die libe­ra­le und welt­of­fe­ne Lebens­wei­se von Leben und Leben las­sen gehört, 

Poli­ti­ker, bei deren Reden man auf­hört zu essen um ihnen gespannt zu lau­schen, auch wenn sie eine ande­re Mei­nung haben, 

Einig­keit und Recht und Frei­heit, 

Got­tes­diens­te und Kir­chen­ta­ge die sich als geis­ti­ge Oppo­si­ti­on und Gegen­be­we­gung zur Regie­rung und den Mäch­ti­gen und den Funk­tio­na­lis­mus leben,

Medi­en, die Regie­run­gen atta­ckie­ren und die Mäch­ti­gen der Welt kri­tisch beob­ach­ten, 

zuletzt und vor allem auch dies: 

Gläu­bi­ge, die sich zu dem Aller­hei­ligs­ten, Gott, Bud­dha, Shi­va, Allah, dem kos­mi­schen SEIN hin­wen­den. Beten­de See­len, die in eth­ni­schem und spi­ri­tu­el­lem Plu­ra­lis­mus das medi­tie­ren, was alle spi­ri­tu­el­len Weis­heits­tra­di­tio­nen und Reli­gio­nen in ihrer jewei­li­gen Spra­che medi­tie­ren: 

NICHT MEIN, SONDERN DEIN WILLE GESCHEHE.“ 

Mit „Dein“ ist Gott gemeint, die Chris­tus­son­ne, das stil­le Herz Bud­dhas, der Klang des Man­tras OHM, der gelieb­te Guru der auf das Licht deu­tet, die Grö­ße Allahs, das offe­ne Sein, die Unend­lich­keit des Nir­va­nas, der wil­de Tanz Shi­vas, das lau­te Lachen Kalis - 

mit DEIN WILLE ist ein ewi­ges, tran­szen­den­tes, objekt­lo­ses Mys­te­ri­um jen­seits von Raum, Form und Zeit gemeint, aber NICHT die Regie­rung, nicht die Influ­en­zer und nicht die woken Mei­nungs­ma­cher. 

Wo die Men­schen ihren authen­ti­schen, rea­len und demü­ti­gen Kon­takt zum Tran­szen­den­ten ver­lo­ren haben, da bekom­men sie von der ande­ren Sei­te der Macht Besuch. 

Aber noch gibt es die hei­le Welt. 

Sie wird zwar Tag für Tag von Kor­rek­ti­ven dekon­stru­iert, mar­gi­na­li­siert, pul­ve­ri­siert und gelöscht, aber noch sind wir da. 

Noch müs­sen wir uns nichts aus­den­ken, insze­nie­ren, oder neu erfin­den. Es ist alles noch da. 

Auf Fotos, in Fil­men, im indi­vi­du­el­len und kol­lek­ti­ven Gedächt­nis der guten, alten Zeit, aber vor allem im ganz nor­ma­len All­tag der im hier und jetzt leben­den Men­schen — jen­seits der Kol­por­ta­gen der Clowns­welt-Medi­en. 

Hin­ter dem gras­sie­ren­den Irr­sinn ist alles noch ganz nor­mal und authen­tisch. 

Nor­mal ist sin­nig. Clowns­welt ist irr­sin­nig. 

Es ist übri­gens völ­lig nor­mal, ein wenig ver­rückt zu sein, das sind wir alle ein biss­chen. Aber das Ver­rück­te darf nie die Nor­ma­li­tät wer­den. Und es ist auch völ­lig nor­mal, wenn man anders ist. Aber dann ist man eben anders und nicht nor­mal. Steht doch ein­fach dazu, statt ande­re als Pseu­do-Opfer anzu­kla­gen! 

Die Clowns­welt braucht stän­dig Kam­pa­gnen, in denen sie uns mit den künst­li­chen Phan­tas­men einer neu­en Welt­ord­nung umer­zieht. 

Für die nor­ma­le Welt ist der Sinn von Poli­tik Frei­heit (Han­nah Arendt). Für die Clowns­welt ist der Sinn von Poli­tik Umer­zie­hung. 

Die irr­sin­nig teu­ren Image-Kam­pa­gnen der glo­ba­len Clowns-Life­style-Kon­zer­ne, Clowns-Regie­run­gen, Clowns-Lob­by­is­ten und Clowns-Medi­en, die mit allen Gut-Men­schen-Tricks unse­re Instink­te mani­pu­lie­ren wol­len, kon­tern wir aber nicht mit eige­nen Hoch­glanz­bro­schü­ren oder hip­pen Clips. 

Noch kann jeder nor­ma­le Mensch dem inhu­ma­nen Alb­traum einer nivel­lier­ten Glo­bal­ge­sell­schaft eine bären­star­ke Erzäh­lung ent­ge­gen­hal­ten. 

Denn dazu braucht es kei­ne intel­lek­tu­el­len Ver­ren­kun­gen, son­dern nur den Mut sich so zu zei­gen wie man ist: Nor­mal. Authen­tisch. 

Wir kön­nen nor­mal blei­ben und ein­fach nicht mit­ma­chen. 

Nicht mit­ma­chen beim Panik­ma­chen. 

Nicht mit­ma­chen beim Mach­bar­keits­wahn. 

Nicht mit­ma­chen bei den Gesundheitsaposteln.

Nicht mit­ma­chen beim Lynchmob.

Nicht mit­ma­chen beim Jugendlichkeitswahn.

Nicht mit­ma­chen bei Selb­st­op­ti­mie­rungs-Coa­ches. 

Nicht mit­ma­chen bei den Klima-Control-Freaks.

Nicht mit­ma­chen bei Sprachverstümmlern.

Nicht mit­ma­chen beim Iden­ti­täts­dieb­stahl. 

Nicht mit­ma­chen bei der alles Leben­di­ge und Span­nen­de und Selbst­ver­ant­wort­li­che abtö­ten­den Gleich­ma­che­rei. 

Stel­len wir die­ser irren Hys­te­rie ein­fach das ent­ge­gen, was ganz orga­nisch, wesen­haft und über die Zeit gewach­sen ist. 

Es reicht die stil­le Prä­senz eines und­res­sier­ten Man­nes. 

Es reicht die wil­de Leben­dig­keit einer unge­zähm­ten Frau. 

Es reicht das selbst­ver­ges­sen Sin­gen eines spie­len­den Kin­des. 

Es reicht die authen­ti­sche Nor­ma­li­tät um die ideo­lo­gi­sche Clowns­welt aus den Angeln zu heben. 

Und das Aller­nor­mals­te, dass unmit­tel­bar Offen­sicht­li­che, das seit allen Urzei­ten in allen Kul­tu­ren immer schon strah­lend Hel­le und seit alters­her immer als das Aller­hei­ligs­te gefei­er­te, was uns Tie­fe, Wei­te, Offen­heit und Geheim­nis gege­ben hat — das Bes­te am Men­schen: Das ist Gott. 

Gott ist Shi­va und Kali. Gott ist Chris­tus­son­ne und Allahs Herr­lich­keit. Gott ist das Man­tra OHM und der unab­läs­sig auf Gott ver­wei­sen­de Guru und die Gemein­schaft der Sangha. 

Gott ist Lie­be. 

Wo wir uns nicht SEINER unend­li­chen Gna­de unter­wer­fen, drückt uns die unend­li­che Angst nieder.

Wo wir uns nicht SEINER unbe­grenz­ten Lie­be dar­bie­ten, frisst uns die gren­zen­lo­se Gier auf. 

Wo wir nicht vor SEINER All­macht in die Knie gehen, zie­hen uns die Mäch­ti­gen den Boden unter den Füßen weg.

Wo wir nicht dem Gott der Lie­be aus frei­em Her­zen die­nen, wer­den wir zum Skla­ven der Herr­schaft durch Angst. 

Unse­re Kri­se ist im tiefs­ten Kern und zual­ler­erst eine Glau­bens­kri­se. 

Ohne bestän­di­gen Kon­takt zum Mys­te­ri­um des Tran­szen­den­ten wer­den wir in der Müh­le des Imma­nen­ten zer­mah­len. 

Der Gott abge­wand­te und in der Kon­trak­ti­on der Selbst­sucht ver­wi­ckel­te Mensch ist das, was die­ses Uni­ver­sum lei­den lässt.

Und dar­um gilt, was Mar­tin Hei­deg­ger uns aus dem Jen­seits zuruft: 

Nur ein Gott kann uns noch ret­ten.“ 

Die­ser beschei­de­ne Bei­trag hier (dar­über mache ich mir kei­ne Illu­sio­nen) dringt zwar par­ti­ell doch irgend­wie durch die ver­schlos­se­nen Her­zen der Clowns in ihr Bewusst­sein hin­ein. 

Aber dort wird er — wie in der gro­ßen Maschi­ne von Char­ly Chap­lin -  als Ver­schwö­rungs­theo­rie oder Fake News abs­tra­hiert, kata­lo­gi­siert in DIE Ecke gestellt und somit lächer­lich und unschäd­lich gemacht.

Oder er wird (wie die NZZ schrieb) „mit­tels Abspal­tung, mit­tels orwell­schem Dou­blethink, in das bestehen­de Lügen­ge­bäu­de inte­griert. Haupt­sa­che nicht aufwachen.”

Dar­um geht die­ser beschei­de­ne Bei­trag hier an die inner­lich viel­leicht noch frei­en, die wahr­haft Lie­ben­den, die vom Her­zen her Auf­stän­di­schen, die seri­ös spi­ri­tu­ell Prak­ti­zie­ren­den, die Gurus und Sanghas, an die kon­ser­va­ti­ven Fami­li­en und die geis­ti­gen Gemein­den, die wirk­lich Medi­tie­ren­den und die authen­ti­schen Yogis und tra­di­tio­nel­len Reli­giö­sen: 

Jetzt zeigt sich, was gesun­de und aus dem ewig Geis­ti­gen genähr­te Reli­gio­si­tät und was bloß essenz­lo­se Nar­ziss­mus-Spi­ri­tua­li­tät einer über­sat­ten Wohl­stands­ge­sell­schaft war. 

Jetzt zeigt sich, was über Genera­tio­nen geheg­te und gepfleg­te Spi­ri­tua­li­tät und was Instant-Feel­good-Good-for-Not­hing-Eso­te­rik ist. 

Jetzt wird offen­bar, was in uns wirk­lich zum Segen gewor­den ist und was nur bil­li­ge Effekt­ha­sche­rei war. 

Die Stun­de der Ern­te ist die Stun­de der Wahr­heit. 

Wir nen­nen es eine „kon­ser­va­ti­ve Spi­ri­tua­li­tät“: Ver­wur­zelt, inkar­niert, nir­gend­wo anders sein wol­lend als hier: Im Eige­nen. Und von dort: Auf den alles erschaf­fen­den, alles bewah­ren­den und alles zer­stö­ren­den Gott aus­ge­rich­tet. 

Aus die­sem Lob­preis her­aus, offen­bart sich das Nor­ma­le nicht bloß als das Beson­de­re, son­dern als DAS WUNDER. 

Dass es alles das hier gibt, anstatt etwas ande­res oder ein­fach gar nichts, ist ein unbe­greif­li­ches, nicht ratio­na­les, nicht ver­steh­ba­res, nicht phi­lo­so­phi­sches, nicht kogni­ti­ves, nicht intel­lek­tu­el­les gro­ßes Geheim­nis. 

Es ver­langt Ehr­furcht, Demut und Stau­nen und gibt uns ein fröh­li­ches Herz. 

Und die­ses fröh­li­che Herz — aus Gott her­aus fröh­lich — wird immer noch hier und da etwas fin­den, was es ler­nen darf, eine Lek­ti­on, die es erken­nen kann und auch eine gute Tat, die unser selbst­lo­ses Enga­ge­ment ver­langt. 

Doch die Welt wird schließ­lich nur hero­isch von denen geret­tet, die fröh­lich wis­sen, dass die­se Welt nicht geret­tet wer­den muss. 

❤️ SOLO DIOS BASTA