Bhakti Yoga

Bhak­ti Yoga ist im Hin­du­is­mus die Bezeich­nung für den Weg der lie­ben­den und ganz prak­ti­schen Hin­ga­be an Gott.

Bhak­ti Yoga bedeu­tet, ein Werk­zeug des Frie­dens zu sein und mit dem Wil­len des Abso­lu­ten zu ver­schmel­zen.
„Nicht mein Wil­le gesche­he, DEIN Wil­le gesche­he.“

Bhak­ti Yoga ist geleb­te Hin­ga­be und Dank­bar­keit:
Hin­ga­be zum Geist in der Form des Guru.
Hin­ga­be zum Geist in der Form eines Bett­lers.
Hin­ga­be zum Geist in der Form eines kran­ken und schutz­be­dürf­ti­gen Wesens.
Bhak­ti Yoga ist die geleb­te Tat zum Woh­le der Bedürf­ti­gen.

Kon­kret bedeu­tet dies in unse­ren Ashrams:

  • Täg­li­ches Chan­ten von hei­li­gen Man­tren und Tex­ten, um von unse­rem Eigen­wil­len zu las­sen und in den gött­li­chen Wil­len ein­zu­ge­hen.
  • Der frei­wil­li­gen Ver­pflich­tung von Kar­ma Yoga — dem selbst­lo­sen Die­nen für alle füh­len­den Wesen. Die­se selbst­lo­se Groß­zü­gig­keit beinhal­tet
    • das Geben von mate­ri­el­len Gaben
    • das Spen­den von Trost und psy­cho­lo­gi­scher Hil­fe und
    • das Leh­ren des Erwa­chens und einer evo­lu­tio­nä­ren Spi­ri­tua­li­tät.
  • Das Ehren spi­ri­tu­el­ler Meis­ter und Meis­te­rin­nen, die für uns ein Aus­druck gött­li­cher Schön­heit und Wahr­haf­tig­keit sind. Wir ehren sie durch inne­re Hin­ga­be, durch selbst­lo­sen Dienst, durch Gaben und Geschen­ke und durch die Freu­de und Leich­tig­keit, mit der wir das Leben begrü­ßen.
  • Zudem sind wir stän­dig damit beschäf­tigt, einen pro­gres­si­ven Wir-Raum zu mani­fes­tie­ren, in dem sich Gott und Bud­dha als Hig­her-We nie­der­las­sen kann. Die­se Form pro­gres­si­ver Spi­ri­tua­li­tät ist eines unse­rer vie­len Geschen­ke an die Welt.